Wachteln sind die kleinsten Vertreter der Hühnervögel. Weltweit gibt es von ihnen 40 verschiedene Arten. Davon werden 22 Arten als Ziervögel gehalten. Die bekannteste Vertreterin ist die japanische Legewachtel.

Geschichtliches

In Japan werden Wachteln seit dem 11. Jahrhundert als Ziervögel gehalten. Zuerst wurden sie lediglich als «Singvögel» gehalten, bis man dann aber das zarte Fleisch der Wachtel schätzte. Anfangs des 20. Jahrhunderts begann man in Japan, die Wachtel auf Legeleistung hin zu züchten. Sie gelangte schliesslich in den 50er Jahren nach Europa. Heute werden die Legewachteln speziell für die Fleisch- oder Eierproduktion gezüchtet.

Fortpflanzung

Die japanischen Legewachteln sind sehr frühreif und produktiv. Nach 17 Tagen Brutdauer schlüpfen die 7 bis 9 Gramm schweren Wachtelküken. (Seit die Legewachteln als Nutztiere gehalten werden, haben sie ihren Bruttrieb fast verloren.) Ihre Entwicklung geht sehr schnell voran. Bereits nach etwa 3 Wochen ist die Bildung der Befiederung abgeschlossen. Die Geschlechtsbestimmung aufgrund der Färbung des Brustgefieders ist ab der 4. Woche möglich (je nach Farbenschlag): Beim Hahn ist das Brustgefieder orange-braun ohne Flecken, bei der Henne sandbraun mit braunen oder schwarzen Flecken. Sie beginnen bereits im Alter von 6 bis 8 Wochen mit dem Legen. Eine Wachtelhenne legt in einem Jahr 320 bis 350 Eier.

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