Wachteln haben ein gutes Sozialverhalten gegenüber anderen Vogelarten und können somit meist problemlos in Gemeinschaft gehalten werden.

Haltung von Legewachteln

Die Legewachtel ist ein reiner Bodenvogel. Sie können zwar fliegen, machen dies aber meist nur als Fluchtversuch. Daher ist es zu empfehlen, die Wachteln in geräumigen Ställen oder in Volieren zu halten, wobei mehr Platz natürlich besser ist. Legewachteln gehören zu den Hühnervögeln und wie auch Hühner, baden sie begeistert in Sand, Erde oder anderem Einstreu. Es empfiehlt sich auch, einen Baumstrunk oder einen Ast anzubringen. Darunter erfolgt häufig die Eiablage und die Tiere geniessen diesen nötigen Schutz. Sitz- oder Schlafstangen werden nicht benötigt, weil Legewachteln sich in der Nacht nicht aufbaumen. Dafür benötigen sie trockene Plätze, wo sie gemeinsam ruhen können. Weiter zu beachten ist, dass der Stall oder die Voliere mit frischer Luft versorgt wird, viel Licht erhält und Schutz vor Witterung bietet.

Haltung von chinesischen Zwergwachteln

Chinesische Zwergwachteln eignen sich hervorragend als Bodenbesatz in geräumigen Kanarien- und Sittichvolieren. Sie lassen sich mit fast jedem baumbewohnenden Vogel vergesellschaften. Nicht zu raten ist die Vergesellschaftung mit grösseren Hühnervögeln, wie Fasane, Pfauen oder grossen Wachtelarten. Auch sollte man grundsätzlich Zwergwachtelpaare getrennt voneinander halten, da die Tiere in der Brutzeit äusserst aggressiv reagieren und es meistens mit dem Tod eines Tieres endet. Die chinesischen Zwergwachteln sind sehr robuste Tiere und stellen keine grossen Ansprüche. Sie benötigen einen bepflanzten, windgeschützten und trockenen Schlafbereich. Auch sollten genügend Versteckmöglichkeiten und Sand zum Baden am Boden vorhanden sein. Gesunde Zwergwachteln sind eigentlich winterfest, daher kann man sie auch im Winter in einer nicht beheizten Anlage halten. Zu empfehlen ist aber, die Tiere im Winter in einem frostfreien Raum zu halten.

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